Donnerstag, 31. März 2011

Menschenrechte

Menschenrechte, das ist klar, muß man manchmal auch energisch durchsetzen.

Dienstag, 29. März 2011

Montag, 28. März 2011

Freitag, 25. März 2011

Donnerstag, 24. März 2011

Sonntag, 20. März 2011

Marxismus - die Große Lüge! Marxisten - die Großen Täuscher!


Im Februar 1848 veröffentlichten Karl Marx und Friedrich Engels das "Kommunistische Manifest".
In diesem eher schmalen Büchlein behaupteten sie eingangs, es gehe in Europa ein Gespenst um, das Gespenst des Kommunismus. Ob diese Behauptung damals richtig war, darüber läßt sich streiten. Richtig ist jedenfalls, daß nach der Veröffentlichung des eher schmalen Büchleins von Marx und Engels das genannte Gespenst tatsächlich umging.

Der Volksmund behauptet, daß ein Mann, der einen Vollbart trägt, sein Gesicht nicht umsonst versteckt, daß er etwas zu verbergen habe. Die Wissenschaft hat - zumindest in Bezug auf Karl Marx und Friedrich Engels - diese Volksweisheit inzwischen bestätigt. Sowohl "Marx" als auch "Engels" waren in Wirklichkeit Kunstfiguren, dargestellt von den polizeibekannten Kabarettisten und Trickbetrügern Erwin Schlögl und Rainer Mitterwieser, die ihre behördlicherseits nur zu bekannten Gesichter hinter je einem Vollbart verbargen. Hier sehen Sie die wahren Gesichter von Schlögl (links) und Mitterwieser (rechts):

         

Fürstenblut muß fließen

Hier ist das Lied und hier der Text dazu.

Dienstag, 15. März 2011

No bless oh bliesch

Was für einen Zirkus würde wohl der Pöbel, der Mob, der Popel veranstalten, wenn ihm von einem Jahr zum nächsten das Einkommen um 6 % gekürzt würde?
Aufstand wäre und der Kommunismus erhöbe seine gräßliche Fratze, uns allen den aasigen Odem von Neid, Wahnsinn und Habgier ins Antlitz zu blasen.
Heute nun hörte ich im Radio von einem braven Ackermanne, dem genau dies, eine Einkommenskürzung von 6 %, passiert ist und das in Zeiten der Teuerung, da das täglich Brot immer weniger wohlfeil wird. Ackermann hat damit Platz 1 auf der Hitliste der Spitzenverdiener an einen gewissen Winterkorn abtreten müssen, der bei VW Lohn und Brot findet. 9,3 Millionen EUR verdiente dieser im Jahre 2010, während Ackermann mit 8,8 Millionen nun in einer Liga mit Hungerleidern wie Daimler-Chef Dieter Zetsche und Jürgen Grossmann von RWE spielt.
Ackermann aber trägt es mit Fassung, er lächelt uns weiterhin an und kündet mit putzigem Schweizer Akzent von einer rosigen Zukunft.
Wir sollten uns Ackermann zum Vorbild nehmen. Noblesse oblige.

Freitag, 11. März 2011

Vererbung - Thilo Sarrazin und Martin Kallikak

Es soll ja, so liest man erschrocken, Leute geben, welche nicht an den bestimmenden Einfluß der Vererbung auf psychische Eigenschaften glauben.

Nun gibt es aber gottlob die Wissenschaft, welche dergleichen Un- und also Aberglauben in seine Schranken weist. Das untenstehende Bild stammt aus einem amerikanischen Standardlehrbuch über "Allgemeine Psychologie" aus dem Jahre 1955.

(Bitte auf das Bild klicken, damit die Schrift besser lesbar wird.)

Donnerstag, 10. März 2011

Original und Kopie oder Geld macht schön

Herr Brondholz, Kunstliebhaber und Bildersammler, hat ein Schnäppchen gemacht und einen echten Van Gogh zu einem günstigen Preis erworben. ([1]) Vor dem Kauf hatte er einen Experten zu Rate gezogen, der das Werk nach ausgiebiger Untersuchung mit bloßem Auge und Lupe für echt erklärt hatte. Herr Brondholz hängt das Bild bei sich zuhause auf und läßt das Meisterwerk in seinen Mußestunden auf sich wirken.
Das heißt, nein, so was läßt die Versicherung nicht zu. Herr Brondholz läßt also eine Kopie machen, hängt diese in seinem Wohnzimmer auf und bewahrt das Original im Safe auf.
Ein Freund, der ihn besucht und dem er stolz den Van Gogh zeigt, berichtet ihm, er habe genau dieses Bild in einem Museum in Australien gesehen, dort schwöre man Stein und Bein, daß dies das Original sei. Schweren und bangen Herzens läßt Herr Brondholz also sein Bild im Labor überprüfen und tatsächlich, die Naturwissenschaft enthüllt, daß es sich bei seinem vermeintlichen Schnäppchen um eine verdammt gut gemachte Kopie, resp. Fälschung handelt.
Herr Brondholz ist enttäuscht. Daß der Geldanleger in ihm enttäuscht ist, ist leicht nachvollziehbar. Daß auch der Kunstfreund nun keine Freude mehr an dem Bild hat, ist dagegen äußerst bemerkenswert. Eigentlich sollte sich vom ästhetischen Standpunkt aus nichts geändert haben. Das Bild ist zwar kein Original, aber es ist auch vom Kenner mit bloßem Auge nicht vom Original zu unterscheiden, der künstlerische Eindruck, der von ihm ausgeht, ist exakt der gleiche, den auch das Original bietet.

Gehe ich recht in der Annahme, daß Kunstliebhaber, die das Original schätzen und die mit bloßem Auge nicht zu unterscheidende Kopie verärgert wegschieben, eigentlich keine Kunstliebhaber sind, sondern bloß Geldanleger?


[1]   Günstig heißt im Falle von Van Gogh, daß der Preis nicht gar zu unverschämt war.

Sonntag, 6. März 2011

Egon Friedell über Plagiate und Plagiatoren

"Was nun ... die Frage des Plagiats anlangt, so ist das Geschrei über die geistige Entwendung eines der überflüssigsten Geschäfte von der Welt. Jedes Plagiat richtet sich nämlich von selbst. Auf ihm ruht der Fluch, der jedes gestohlene Gut zu einem freudlosen Besitz macht, sei es nun geistiger oder materieller Natur. Es erfüllt den Dieb mit einer Unsicherheit und Befangenheit, die man ihm auf hundert Schritte anmerkt. ... Wir können immer nur unsere eigenen Gedanken wirklich in Bewegung setzen, weil nur diese unsere Organe sind. Eine Idee, die nicht uns, sondern einem anderen gehört, können wir nicht handhaben, sie wird uns abwerfen, wie ein Pferd den fremden Reiter, sie ist wie eine Schmuckkassette, deren Vexierschloß man nicht kennt, wie ein Paß, der fremde Länder öffnet, aber nur dem, dessen Bild und Namenszug er trägt. Man lasse daher die Menschen an geistigem Eigentum nur ruhig zusammenstehlen, was sie erwischen können, denn niemand anders wird den Schaden davon haben als sie selbst, die ihre schöne Zeit an etwas völlig Hoffnungsloses vergeudet haben."

Egon Friedell: "Kulturgeschichte der Neuzeit"

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Ganz schön altmodisch, was dieser Friedell da schreibt, wa? Vor allem der Satz "Es erfüllt den Dieb mit einer Unsicherheit und Befangenheit, die man ihm auf hundert Schritte anmerkt. ..."