Freitag, 19. Januar 2018

Him- und andere Beeren

Jedes Mal, wenn ich das Wort Himbeere sehe oder höre, erwacht der Feminist in mir und ballt die Faust zur Frowenpauer. So viele Himbeeren und keine einzige Herbeere.
P. S.: "Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und das nächste Spiel ist immer das schwerste." (Sepp Himberger)

Mozart


Es soll ja Leute geben, die Beethoven für einen Österreicher halten, Hitler dagegen für einen Deutschen. Darüber lächeln viele.
Noch verrückter ist (und darüber lächeln nicht mehr so viele, weil sie es nicht wissen): Es gibt Leute, die Mozart für einen Österreicher halten! Ja, okay, dem Mozart seine Mutter Anna Maria Walburga Pertl war aus St. Gilgen im Salzkammergut und damit Österreicherin. Aber erstens hat St. Gilgen in seiner Geschichte ein paar mal zwischen Salzburg und Österreich gewechselt. Und zweitens zählte damals noch die männliche Linie, die Frau als eigenständiges Rechtssubjekt ist erst 1789, zwei Jahre vor Wolfgang Amadeus Mozarts Tod erfunden worden. Eh schon wissen: Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit. 1990 (also neunzehnhundertneunzig, nicht siebzehnhundertneunzig) hat man dann auch in der Islamischen Republik Schweiz - allahu emmenthal! - die Frauengleichberechtigung eingeführt.
Wo war ich gleich stehengeblieben? Mozart, ich mein jetzt Leopold, hatte 1 Migrationshintergrund. Er kam aus der Freien Reichsstadt Augsburg und hatte sich in Salzburg niedergelassen, wo seine Kinder geboren wurden. Mozart, das Wolferl, desgleichen das Nannerl waren also Bürger des Fürsterzbistums Salzburg, das zu ihren Lebzeiten NICHT-UND-NICHT-UND-NICHT zu Österreich gehörte.
Mozart einen Österreicher zu nennen wäre so, als würde man Immanuel Iwanowitsch Kant als Russen einstufen.

Auferstanden als Bananen...

Ich will es euch nicht vorenthalten, weil's gar so schön ist.
Es stammt aus dem Buch "Was haben wir gelacht: Cartoons über die schönste DDR der Welt".

Der Mensch ist nicht schlecht

Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie nur richtig zubereitet sind.